YPC Bank 2024 Blogbeitrag mit allen Regeln und Teilnehmern zum Event

YPC Bank 2024 - Das größte Ufer-Turnier Europas ist zurück!

32 Angler. 16 K.O.-Tickets. 8 direkte 1-gegen-1-Duelle. 6 Finalisten. Und am Ende genau ein Pokal. Der YPC BANK 2024 ist zurück - und er verspricht die heißeste Ausgabe aller Zeiten zu werden. Wer ist dabei, wie funktioniert das Turnier und wann kannst Du einschalten? Alle Infos gibt es hier!

Der offizielle YPC BANK 2024 Trailer:

Die Teilnehmer

Das Starterfeld 2024 hat es in sich. 32 Angler aus ganz Europa haben sich qualifiziert - von erfahrenen Turnierhasen bis hin zu echten Newcomern, die auf der großen Bühne noch etwas beweisen wollen. Deren Lieblingsköder und das verwendete Tackle findest Du bei uns im Shop auf hechtundbarsch.at!

Gruppe A

Dustin Schöne (Nays): Der Mann hinter der inzwischen europaweit etablierten Tackle- und Kleidungsmarke Nays ist schlicht und ergreifend eine Kategorie für sich. Als einziger Angler überhaupt hat er sowohl den YPC BANK (2018 und 2023) als auch den YPC BOAT (2022) gewonnen. Technisch auf absolutem Topniveau, mit einer Prise sympathisches Chaos gewürzt und trotz prall gefüllter Pokalvitrine noch lange nicht satt auf Erfolge - der Berliner ist und bleibt der Mann, den alle schlagen müssen.

Herbert Ziereis (Moby Softbaits): "Herbie" aus dem Oberallgäu ist bei Kameraleuten, Mitstreitern und Zuschauern gleichermaßen beliebt - seine raubeinige, aber warmherzige Art macht ihn einfach unverwechselbar. Mehrere Halbfinal- und Finalteilnahmen hat der Raubfisch-Guide und Angelgeschäftsinhaber bereits auf dem Konto. Was noch fehlt, ist der ganz große Triumph - und genau der soll 2024 her!

Florian Hassenpflug (Stroft): Flo hat die Welt bereist, sich von Profis auf allen Kontinenten ins Boot einladen lassen und dabei ein anglerisches Repertoire aufgebaut, das weit über sein Alter hinausgeht. Spätestens beim YPC BANK 2023 hat er die Zuschauer mit einem unfassbaren Zander-Hattrick und ansteckender Begeisterung vollends für sich gewonnen - am Ende stand Bronze. Zum erweiterten Favoritenkreis gehört der Hamburger in diesem Jahr mindestens!

Sami Mouhib (Yo-Zuri): Als Content Creator und überragender Uferangler kennt sich der Belgier von Maastricht bis Groningen bestens in den Niederlanden aus. Mehrfach war Sami bereits in der Zwischenrunde des YPC BANK dabei - ins Finale hat es bisher noch nicht gereicht, weil im entscheidenden Moment der eine kapitale Fisch gefehlt hat. Bei seiner Fangfrequenz ist es aber eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Köder und Kapitale zur selben Zeit am selben Ort zusammenfinden!

Evert Oostdam (CWC): Perch Pro Champion 2021 und Organisator der Predator Tour - Evert kennt die holländischen Gewässer aus dem Effeff. Bei YPC BASS und BOAT hat der ehemalige Marine-Soldat bereits starke Leistungen abgeliefert. Beim Ufer-Format fehlt ihm bislang noch das nötige Quäntchen Angelglück. Noch!

Birger Domeyer (Fisch & Fang): Ursprünglich hat Birger Sport studiert, landete dann aber ziemlich schnell in der Redaktion des "Fisch & Fang"- und des "Raubfisch"-Magazins. Unfassbar kompetent, wortgewandt und mit trockenem Humor gesegnet - wir freuen uns riesig, einen weiteren echten deutschen Angel-Pädagogen für den YPC gewonnen zu haben!

Max Guder (Savage Gear): Beim diesjährigen YPC BANK ist Max der jüngste Teilnehmer im ganzen Feld - Toon Van Ham hat diesen Titel also abgegeben. Der angehende Lehrer aus dem Harz ist schon seit Jahren sehr umtriebig in der Angelszene: Gemeinsam mit seinem Kumpel Willi hat er einen erfolgreichen Social-Media-Kanal aufgebaut, schreibt regelmäßig für Angelfachzeitschriften und ist immer öfter in Videoformaten zu sehen. Dass er mit dicken Fischen umgehen kann, zeigt seine Insta-Galerie. Ob das auch am holländischen Ufer unter Turnierdruck funktioniert, wird er noch zeigen müssen!

César Valladares (FishUs): César gehört zu den kreativen Köpfen der 1999 gegründeten Tackle-Schmiede FishUs. Der Katalane ist hauptsächlich für das visuelle Design zuständig, weiß aber auch mit Ködern jeder Art umzugehen. Nach seinem YPC-Debüt beim YPC BASS nimmt er nun als erster gebürtiger Spanier an unserem Ufer-Turnier teil. Unsere klare Ansage: ¡Vamos!


Foto Gruppe A (von links nach rechts): Domeyer, Hassenpflug, Oostdam, Guder, Valladares, Schöne, Mouhib, Ziereis

Gruppe B

Enrico Di Ventura (LMAB): Der Mindener mit Deutsch-Rap-Vergangenheit zählt zu den besten Raubfischanglern Europas - das belegen Siege beim WPC, bei den Lure Masters und eben auch beim YPC BANK. Als Produktentwickler bei LMAB weiß er ganz genau, was er in die Ködertasche packt. Klar, dass er bei jedem Angelturnier zum engsten Favoritenkreis gehört.

Roman Giacuzzo (FishXplorer): 2024 schickt der französische Distributor und Tool-Hersteller den Nordrhein-Westfalen anstelle von Landry Rausens ins Rennen. Roman bietet in den Niederlanden Guidings auf Hecht, Barsch und Zander an - allerdings in der Regel vom Boot. Ob sich seine Spotkenntnisse genauso gut auf holländische Ufer übertragen lassen, wird sich zeigen!

Frédéric Jullian (Adventer): Weil Jagen wegen eingeschränkter Catch-&-Release-Möglichkeiten nicht in Frage kam, wurde Fréd zum allerersten Angler in seiner Familie. Der Franzose ist vor allem im Süßwasser unterwegs - und das quasi auf der ganzen Welt. Rund zwei Monate im Jahr verbringt er zusätzlich beim Salzwasserangeln in Norwegen. Auf welche Fischart er gerade zielt, ist ihm dabei herzlich egal: Am liebsten mag er Fische, "die heute beißen"!

Simon Torenbeek (Berkley): Nach einer einjährigen Turnierpause kehrt der sympathische Produktentwickler auf die BANK-Bühne zurück. Sein erklärtes Ziel: die bisher überraschend schwache Bilanz der niederländischen Teilnehmer etwas in Richtung der erfolgreichen belgischen Nachbarn um Toon Van Ham und Landry Rausens verschieben. Dass er das anglerisch draufhat, hat er beim YPC BOAT mehrfach unter Beweis gestellt. Kann Simon den niederländischen Uferfluch 2024 endgültig brechen?

Alex Schmidt (Noike): Sein internationales Turnierdebüt gab der Herforder beim YPC BANK 2023 - und wäre dabei fast ins Halbfinale eingezogen. Stärken hat der Veranstaltungstechniker vor allem beim Barsch- und Zanderangeln, was perfekt zur Tackle-Schmiede passt, in deren Trikot er 2024 an den Start geht: Noike, weltweit für ihre Softbaits gefeiert, hat Mitsushiro Takeuchi am Steuer.

Sebastian Hänel (Zeck): Kauli, Quappie und Co. - Sebastian hat als Mitentwickler dieser Kultköder ohnehin einen festen Platz in der Raubfischangler-Community. Als Print- und Videojournalist seit vielen Jahren aktiv, bietet er zusätzlich Zandercoachings an. Aber keine Sorge: Auch auf die anderen beiden Hauptzielfische versteht sich der Sachse bestens.

Cristina Meldau (DUO International): Das Gesicht von Cristina ist so manchem aus DUO-International-Werbeclips bekannt. Die Sales-Managerin ist dem Angeln aber nicht nur beruflich tief verbunden - auch in der Freizeit zieht sie leidenschaftlich auf Salz- und Süßwasserräuber aus. Was fachliches Know-how angeht, muss sie sich keinesfalls verstecken. Wie es um die Spotkenntnisse der Schweizerin in den Niederlanden bestellt ist, wird das Turnier zeigen.

Anton Holzleitner (Sportex): Angefangen hat alles im Garten seiner Oma - seitdem hat Anton die halbe Welt befischt, von Slowenien bis Neuseeland. Auch die Niederlande kennt der technisch breit aufgestellte Bayer gut. Die Konkurrenz tut also gut daran, diesen Newcomer auf der BANK-Bühne nicht zu unterschätzen!

Foto Gruppe B (von links nach rechts): Holzleitner, Schmidt, Giacuzzo, Jullian, Meldau, Torenbeek, Hänel, Di Ventura

Gruppe C

Patrick Marrable (Fox Rage): Ein todesmutiger Döbel hat mit 14 Jahren das Spinnfischfeuer in Patrick entfacht - seitdem angelt der Rheinländer fast ausschließlich mit Kunstködern und einem extrem breiten Technik-Repertoire auf Fische aus aller Welt. Dass er auch unter Druck liefert, hat er beim YPC BANK bisher ausnahmslos bewiesen. Nach drei aufeinanderfolgenden Platzierungen unter den besten Vier soll 2024 endlich der Titel her!

Veit Wilde (Seika Pro): Nach ersten Ausflügen auf Karpfen und Aal fand Veit im Teenager-Alter immer mehr zum Spinnfischen - zunächst auf Hecht, bis ihn ein 94er Elbzander endgültig ins Raubfischlager zog. Der "Fisch & Fang Profi-Liga"-Seriensieger wäre beim YPC-Comeback im letzten Jahr fast ins Finale eingezogen. Vielleicht klappt es im zweiten Anlauf!

Luis Mendez (Leech): Der Dortmunder mit mexikanischem Pass war bei jedem YPC-Format dabei - und das durchaus erfolgreich! Ufer-Bronze 2022, Doppel-Triumph beim YPC FANS (2023 und 2024) und starke Performance beim YPC BASS 2024 sprechen für sich. Für die BANK-Staffel 2024 hat er bereits wieder Armageddon ausgerufen. Mal sehen, wa? 😁

Christopher Jung (Shimano): Unternehmensberater, YouTuber, Blogger, Angeltrainer - was der Mannheimer so alles unter einen Hut bringt, ist schon bemerkenswert. Dazu verfügt Christopher über Baitcast-Skills, mit denen deutschlandweit nur eine Handvoll Angler mithalten können. Technisch also beste Voraussetzungen für einen tiefen Turnierlauf - was die Fische dazu sagen, bleibt abzuwarten.

Paolo Baragioli (Molix): Den ersten Fisch fing Paolo mit gerade mal zwei Jahren - gemeinsam mit seinem Vater. Über 35 Jahre später verfügt er über ein absurd breites Technikspektrum und herausragende Wurfkünste, egal ob mit Spinning- oder Castingrute. Wenn seine Spots nicht streiken, kann der Italiener auch fernab seiner Heimat in den Niederlanden weit kommen!

Rick Barten (Gunki): Uferangeln seit dem 5. Lebensjahr, Bootangeln seit dem 14. - Rick kennt Merwede & Co. quasi bis zum letzten Stein. Hauptzielfisch ist der Zander, und als Perch-Pro-Partner von Marc Ptacovsky weiß er auch, wie man Barsche zur Strecke bringt. Unterschätzen wäre hier ein Fehler!

Sebastian Binapfl (Nays): Gemeinsam mit seinem Freund Sascha holte Sebastian für den Schnurhersteller Stroft erst kürzlich den Titel beim YPC BOAT 2024. Nun tritt er erstmals beim YPC BANK an und will beweisen, dass seine starke Form auch am Ufer hält. Im Einzel startet der Friedberger zwar weiterhin mit Stroft-Schnüren, offiziell aber unter dem Banner von Team Nays.

Nico Brohm (tailwalk): Nico ist wohl die größte Wundertüte im diesjährigen Teilnehmerfeld! Seinem Social-Media-Auftritt und seinen persönlichen Bestleistungen nach zu urteilen, verbringt der Thüringer sehr viel Zeit am oder auf dem Wasser. An guter Ausrüstung mangelt es ihm sicher nicht: tailwalk wird - wie der japanische Mutterkonzern A-Tec - bei JDM-Fans weltweit gefeiert.

Foto Gruppe C (von links nach rechts): Binapfl, Baragioli, Wilde, Mendez, Barten, Jung, Marrable, Brohm

Gruppe D

Toon van Ham (Westin): Bei seiner vierten Teilnahme ist der Westin-Youngster nicht mehr der Jüngste im Feld - diesen Titel hat Max Guder übernommen. In der All-Time-Wertung rangiert Toon nach Sieg 2022 und Vizetitel 2023 bereits auf Platz zwei. Wer ihn bei einem der vorigen Turniere erlebt hat, kennt sein Ziel für 2024: Dustin Schöne von der Spitze verdrängen!

Marc Ptacovsky (Illex): Zu den bekanntesten deutschen Raubfischanglern zählt der Hesse schon lange. FIPSed Raubfisch-Weltmeister 2014, WPC-Sieger 2021, deutscher Black-Bass-Nationalangler - auch international genießt Ptacovsky bestes Renommee. Im YPC-Universum steht bisher "nur" ein BASS-Sieg (2022) zu Buche, beim Ufer-Format zählt er trotzdem stets zum engsten Favoritenkreis.

Markus von Euw (Bullseye Fishing): Am liebsten schwingt Markus die Spinnrute, ist in seiner Schweizer Heimat aber auch mit der Fliege gerne unterwegs. 2023 hat der Bullseye-Boss seine bislang stärkste BANK-Ausgabe geangelt und war dem Finale erschreckend nah. Dass er diese Leistung bestätigen und übertreffen will, versteht sich von selbst.

Markus Eule (Zeck): Seit 2022 hat Markus an allen YPC-Formaten (BANK, BOAT, BASS und FANS) teilgenommen und ist wegen seiner direkten und aufrichtigen Art zum absoluten Publikumsliebling geworden. Wenn er nicht gerade angelt, lebt der pfälzische Auswanderer in Italien das Dolceste aller Vitas, baut Boote, kümmert sich um seinen Hausraben und betreibt unter dem Namen "Mr. Waller" einen erfolgreichen YouTube-Kanal.

John Chowns (Hearty Rise): Der Deutsche mit britischen Wurzeln ist seit über zehn Jahren in der Angelbranche tätig - als Autor, Produktberater, Markenbotschafter und vor allem als Guide in den Niederlanden, sowohl vom Boot als auch vom Ufer. An fehlenden Spotkenntnissen sollte sein YPC-Comeback nach mehrjähriger Pause also definitiv nicht scheitern!

Kevin Imhof (LMAB): Streetfishing auf absolutem Topniveau - Kevin hat bei der Open Street Amsterdam (2018), der Freestyle Live (2022) und der World Street Fishing (2022 und 2023) gewonnen. Technische Versiertheit, gute Ortskenntnisse und große Turniererfahrung klingen nach hervorragenden Voraussetzungen für ein erfolgreiches YPC-Debüt!

Alexander Wiltz (Rapala): Alex hat erst 2019 so richtig mit dem Angeln begonnen und ist damit zumindest auf dem Papier der unerfahrenste Teilnehmer 2024. Seine Insta-Galerie legt aber nahe, dass er sein neues Hobby sehr ernst nimmt. Erste Turniererfahrungen hat der IT-Ingenieur aus dem Saarland bereits gesammelt - wie er sich auf der großen Bühne schlägt, wird sein Debüt zeigen.

Daniel Kowalczyk (Relax): Eine kleine Firmengeschichte zum Abschluss: Daniels Vater Witold wanderte in den späten 1970er Jahren in die USA aus. Bei Heimatbesuchen merkte er schnell, dass seine amerikanischen Köder in polnischen Gewässern anders performen als in den Staaten - und beschloss kurzerhand, eigene Softbaits für den europäischen Markt zu entwickeln. Damit war Relax geboren. Den Kopyto Shad dürften eigentlich alle Angler schon einmal gesehen haben. Welche weiteren Schätze Daniel - der das Unternehmen seit dem Tod seines Vaters führt - bei seinem YPC-Debüt aus der Köderkiste holt, darf man gespannt erwarten!

Foto Gruppe D (von links nach rechts): Kowalczyk, Wiltz, Imhof, Van Ham, Eule, Chowns, von Euw, Ptacovsky

YOUTUBE PREDATOR CUP 2024 - Modus und Regeln

Location

Gespielt wird wieder in den Niederlanden. Das Turniergebiet ist in vier Zonen unterteilt:

Zonen beim YPC Bank 2024

In der Gruppenphase fischen die Angler in folgenden Zonen:

  • Gruppe A: Zone 1 und 3
  • Gruppe B: Zone 1 und 3
  • Gruppe C: Zone 2 und 4
  • Gruppe D: Zone 2 und 4

Die Gruppenphase

Alle 32 Angler starten in vier Achtergruppen. Die vier Punktbesten jeder Gruppe lösen ihr Ticket fürs Halbfinale - die sogenannten Battles.

Jeder Angler hat in der Gruppenphase an zwei Angeltagen jeweils acht Stunden Bruttoangelzeit zur Verfügung. Maximal sechs maßige Wertungsfische können eingereicht werden, aber Bedingung ist: Jede der drei Zielfischarten muss mindestens einmal auf dem Scoreboard erscheinen. Eine Full Card könnte also zum Beispiel aus einem Hecht, einem Barsch und vier Zandern bestehen.

Fängt ein Angler dagegen etwa einen Barsch und zwölf Hechte, kann er insgesamt nur fünf Fische werten - den Barsch und die vier größten Hechte. Das wäre dann keine Full Card, weil der Zander fehlt.

Mindestmaße und Multiplikatoren im Überblick:

Fischart Mindestmaß Multiplikator
Hecht 45 cm 1
Barsch 22 cm 2
Zander 42 cm 1,3

Ab 0,5 cm über einem vollen Zentimeter wird aufgerundet - ein Fisch mit 50,5 cm zählt also als 51 cm. Das gilt aber nur ab dem tatsächlichen Überschreiten des Mindestmaßes: Ein Barsch mit 21,6 cm ist kein Wertungsfisch. Das Zusammendrücken der Schwanzflosse ist erlaubt.

Halbfinale: Die Battles

Im Halbfinale kehren die 1-gegen-1-Duelle zurück - allerdings nach überarbeiteten Regeln. Die Paarungen richten sich nach den Platzierungen in der Gruppenphase:

Battles A/B:

  • A1 gegen B4
  • A2 gegen B3
  • A3 gegen B2
  • A4 gegen B1

Battles C/D:

  • C1 gegen D4
  • C2 gegen D3
  • C3 gegen D2
  • C4 gegen D1

Ein Battle besteht aus 3 bis 5 Sätzen à 90 Minuten. Pro Satz können drei Fische - egal welcher Art - eingebracht werden. Die Längen werden mit den bekannten Faktoren multipliziert. Wer nach Ablauf der 90 Minuten mehr Punkte hat, gewinnt den Satz. Fängt kein Angler einen Fisch, gewinnt niemand den Satz. Bei Punktgleichstand entscheidet der punktstärkste Einzelfisch. Wer drei Sätze holt, gewinnt das Duell - es werden maximal fünf Sätze gefischt.

Die Gruppen-Erst- und Zweitplatzierten wählen die Zone, in der gefischt wird - und zwar aus den beiden Zonen, die sie bereits in der Vorrunde beangelt haben. Ausnahme: Ist der Gegner ausdrücklich damit einverstanden, darf auch eine bisher turnierfremde Zone gewählt werden. Die Zone bleibt aber für alle Sätze gleich - kein Wechsel mittendrin.

Die Spots in den Sätzen 1, 3 und 5 (falls es einen fünften Satz gibt) werden vom Gruppen-Erst- bzw. Zweitplatzierten vorgegeben. In Satz 2 und gegebenenfalls Satz 4 haben die Gruppen-Dritt- und Viertplatzierten die Wahl.

Für alle Spotwechsel zwischen den Sätzen steht jedem Angler ein Gesamtzeitkontingent von 90 Minuten zur Verfügung. Wer das überzieht, verliert Angelzeit. Die Spotwechselzeit läuft ab dem Moment, in dem beide Angler im Auto sitzen. Die Fahrzeit vom Wasser zum Auto geht dabei immer zu Lasten desjenigen, der im letzten Satz die Spots vorgegeben hat.

Am Gewässer gilt: mindestens eine Rutenlänge Abstand, maximal 50 Meter. Spots des Gegners dürfen beangelt werden, aber kein Angler darf in zwei Sätzen denselben Spot vorgeben. Neue Gewässer oder mindestens zwei Kilometer Abstand zu bereits vorgegebenen Stellen sind Pflicht.

Nach einem gefangenen Fisch darf der gegnerische Angler darauf bestehen, dass der Spot noch mindestens zehn Minuten gehalten wird.

Wer drei Sätze gewinnt, zieht ins Finale ein. Bei Unentschieden - etwa weil einzelne Sätze ohne Fische geblieben sind - gewinnt derjenige mit dem punktstärksten Fisch. Fängt niemand einen einzigen Fisch, scheiden beide Angler automatisch aus.

Sollten mehrere Duelle komplett fischlos enden, wird die Finalrunde entsprechend kleiner - das ist aber ein rein theoretisches Szenario.

Und eine entscheidende Regel zum Schluss: Von den vier Duellsiegern eines Tages zieht nur der Beste in der Durchschnittswertung (Punkte pro Satz) sicher ins Finale ein - genauer gesagt kommen nur drei der vier Sieger weiter. Der Duellsieger mit dem schwächsten Durchschnitts-Score ist raus. Am Ende stehen also drei Finalisten aus den Gruppen A und B sowie drei aus den Gruppen C und D. Diese Regel sorgt dafür, dass kein Angler nach gewonnenem Duell die Hände in den Schoß legt: Man muss nicht nur den Gegner schlagen, sondern auch ein starkes Ergebnis für die Finalqualifikation vorlegen. Manchmal ist gemeinsames Fischen klüger als reines Gegeneinander.

Das Finale

Auch die Finalrunde findet in den Niederlanden statt. Den genauen Austragungsort sowie die Finalregeln gibt die Turnierleitung rechtzeitig bekannt.

Bonuspunkte, Minuspunkte & Strafzeiten

In der Gruppenphase lassen sich bis zu 30 Topwater-Punkte sammeln - zehn Punkte pro maßigem Raubfisch, der an der Oberfläche gefangen wird. Für Hecht, Barsch und Zander gelten die üblichen Mindestmaße, alle anderen Fischarten müssen mindestens 40 cm messen. Und ja: Auch Friedfische wie Karpfen bringen Topwater-Punkte, sofern sie mit einem Kunstköder regulär gehakt wurden.

Im Halbfinale sind die Topwater-Punkte auf zwei Fische beziehungsweise 20 Punkte begrenzt.

Wer beim Drill ein Vorfach reißt und dabei einen Fisch verliert, kassiert 30 Minuten Zeitstrafe. Wer einen Fisch an der Schnur aus dem Wasser hebt, büßt zehn Minuten ein.

Während der Gruppenphase werden diese Strafzeiten nicht sofort abgezogen, sondern am Ende von der Angelzeit subtrahiert.

In den Battles hingegen greifen die Strafen sofort. Reicht die Restzeit eines Satzes nicht aus, wird die Strafzeit in den nächsten Satz übertragen.

Sonstige Regeln im Überblick:

  • Jeder Angler muss über den Vispas verfügen.
  • An Vereinsgewässern oder Spots mit Zusatzberechtigung muss diese vom Kameramann abgefilmt werden.
  • Es darf ausschließlich mit Kunstködern geangelt werden.
  • Beliebig viele Ruten dürfen mitgenommen werden, aber nur ein Köder darf sich gleichzeitig im Wasser befinden.
  • Die Angelzeit beginnt für alle Angler zu einem festgelegten Zeitpunkt - nicht mehr mit dem ersten Wurf des jeweiligen Anglers.
  • Gefangene Fische müssen vom Kameramann oder der Turnierleitung bestätigt werden.
  • Befischen zwei Angler denselben Spot, muss der später hinzugekommene Angler mindestens zehn Meter Abstand halten.
  • Zur moralischen Unterstützung darf jeder Angler maximal eine Person mit ans Wasser nehmen. Diese Person darf jedoch NICHT aktiv helfen - kein Kescher tragen, keine Rigs bauen, kein Mitfischen.
  • Fische müssen im Maulbereich (vor dem Kiemendeckel) gehakt sein, sonst gelten sie als quergehakt und sind nicht wertungsrelevant.

Sprecher & Moderator

Charles Rettinghaus ist auch 2024 wieder dabei und begleitet das Turnier mit seiner unverwechselbaren Weltklasse-Erzählerstimme. Als Turnierorganisator fungiert in diesem Jahr Ihno Tamminga!

Sponsoren

Folgende Marken und Firmen unterstützen den YPC BANK 2024 als Hauptsponsoren:

  • Hearty Rise Europe (Hersteller von Angelruten - Feel the difference!)
  • Anglerschmiede (Dein Online-Weg zum Angelschein)
  • LURE DROP (DAS monatliche Köder-Abo für Raubfischangler)

Du möchtest den YPC als Sponsor unterstützen oder Werbeclips mit enormer Reichweite buchen? Dann schick einfach eine Mail an toni@hechtundbarsch.at.

Anwendungshinweis

Viele der Teilnehmer greifen beim YPC BANK auf bewährte Setups zurück, die Du auch selbst an der Uferfront erfolgreich einsetzen kannst. Ein klassisches Texas-Rig oder ein leichtes Drop-Shot-Rig mit einem hochwertigen Softbait macht am Ufer oft den Unterschied - gerade dann, wenn der Druck auf den Spots hoch ist und die Fische zögerlich reagieren. Schau Dir an, womit Deine Lieblingsangler im Turnier auftauchen, und probier ihre Setups ruhig mal selbst aus. Auf hechtundbarsch.at findest Du das komplette Tackle der Turnierteilnehmer und kannst Dir Dein eigenes Erfolgssetup zusammenstellen.

Ausstrahlungstermine

Hier der voraussichtliche Sendeplan - Änderungen vorbehalten:

  • 1. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 26.08.2024 - Folge 1 Gruppe A
  • 2. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 01.09.2024 - Folge 2 Gruppe A
  • 3. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 08.09.2024 - Folge 1 Gruppe B
  • 4. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 15.09.2024 - Folge 2 Gruppe B
  • 5. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 22.09.2024 - Folge 1 Gruppe C
  • 6. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 29.09.2024 - Folge 2 Gruppe C
  • 7. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 06.10.2024 - Folge 1 Gruppe D
  • 8. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 13.10.2024 - Folge 2 Gruppe D
  • 9. Episode: 20 Uhr am Donnerstag, 17.10.2024 - Folge 3 Gruppe A
  • 10. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 20.10.2024 - Folge 4 Gruppe A
  • 11. Episode: 20 Uhr am Donnerstag, 24.10.2024 - Folge 3 Gruppe B
  • 12. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 27.10.2024 - Folge 4 Gruppe B
  • 13. Episode: 20 Uhr am Donnerstag, 31.10.2024 - Folge 3 Gruppe C
  • 14. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 03.11.2024 - Folge 4 Gruppe C
  • 15. Episode: 20 Uhr am Donnerstag, 07.11.2024 - Folge 3 Gruppe D
  • 16. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 10.11.2024 - Folge 4 Gruppe D
  • 17. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 17.11.2024 - Folge 1 Battles AB
  • 18. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 24.11.2024 - Folge 2 Battles AB
  • 19. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 01.12.2024 - Folge 1 Battles CD
  • 20. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 08.12.2024 - Folge 2 Battles CD
  • 21. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 15.12.2024 - Folge 1 Finale
  • 22. Episode: 18 Uhr am Sonntag, 22.12.2024 - Folge 2 Finale
  • 23. Episode: 18 Uhr am Mittwoch, 25.12.2024 - Folge 3 Finale

Danke für Euer Feedback, die vielen Anregungen und den Support in jeder Form - das bedeutet uns wirklich viel!

Mögen die Spiele beginnen!

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