Drop-Shot-Haken sind bewusst kleinformatig und dünndrähtig konstruiert - nur so greifen sie zuverlässig in den harten Kiefern selbst bissiger Räuber. Das klingt nach einem Widerspruch, ist es aber nicht: Trotz des feinen Drahts müssen diese Haken enormen Kräften standhalten, wenn ein kapitaler Barsch oder Zander am anderen Ende der Leine hängt und alles gibt.
Dropshot-Haken bestehen in der Regel aus feinem Draht. Je nach Modell findest Du ein nach außen gebogenes Öhr sowie ein großzügiges Gap - beides zusammen sorgt für eine sichere Hakung.
Bewährt haben sich der Palomarknoten, der Dropper-Loop-DS-Knoten und der gedrehte Blutknoten. Alle drei lassen sich zuverlässig mit Fluorocarbon-Vorfach binden.
Ja, die gibt es! Bei manchen Modellen ist beispielsweise ein kleiner Wirbel direkt ins Hakenöhr integriert. Das erleichtert Dir die Montage und ermöglicht es, zwei unterschiedliche Vorfachstärken an einem einzigen Rig zu kombinieren.
Langschenklige Haken sind die richtige Wahl für lange Wurmköder oder schlanke Gummifische. Für das Nosehooking und dickbauchige Köder greifst Du besser zu einem Haken mit entsprechend breitem Bauch.
Standardmäßig wird Fluorocarbon in der jeweils passenden Stärke eingesetzt - es ist nahezu unsichtbar im Wasser und abriebfest genug für anspruchsvolle Situationen.
Der Haken sollte möglichst in einem 90-Grad-Winkel zum Vorfach abstehen. Den Abstand zwischen Haken und Blei bestimmst Du ganz einfach über die Länge des unter dem Haken hängenden Vorfachs.
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