Seit mehr als vier Jahrzehnten mischt der französische Hersteller Delalande in der Welt der Softbaits ganz vorne mit und zählt zu den echten Pionieren dieser Branche. Gegründet wurde das Unternehmen 1979 von Alain Delalande, der anfangs vor allem fertig montierte Vorfächer und Systeme für die Stipperszene im Programm hatte. Schon damals richtete Alain seinen Blick über den großen Teich in die USA, denn dort tat sich einiges in Sachen Kunstköder-Entwicklung.
Es dauerte nicht lange, bis eigene Maschinen zur Jigkopf-Produktion angeschafft wurden und die ersten Gummiköder direkt aus Amerika nach Frankreich importiert werden konnten. Von diesem Moment an konzentrierte sich Delalande immer stärker auf die eigene Entwicklung und Fertigung von Jigköpfen und Softbaits - mit stetig wachsendem Anspruch an Qualität und Fängigkeit. 1995 erblickte schließlich einer der wohl bekanntesten Gummiköder überhaupt das Licht der Welt: die „Sandra“. Sie gehörte zu den allerersten Softbaits, die es auf den deutschsprachigen Markt schafften, und überzeugte von Anfang an beim Fang von Zander und Barsch. Bis heute findet sich der Köder mit dem markanten, gelochten Schwanz in unzähligen Tackleboxen wieder - ein echter Klassiker, der nichts von seiner Fängigkeit verloren hat.
Delalande ist bis heute ein reines Familienunternehmen und legt großen Wert auf regionale Rohstoffe: 90 % des benötigten Materials stammt direkt aus Frankreich, der Rest kommt aus anderen europäischen Ländern. Gefertigt wird nach wie vor zu 100 % in Frankreich sowie in einer neueren Produktionsstätte in Rumänien - und die Produkte werden laufend weiterentwickelt. Auch die Rezeptur des Weichplastiks wurde über die Jahre optimiert: Sämtliche Köder sind heute mit Krebstier-Aroma versehen und kommen völlig ohne Phthalate aus. Ein traditionsreicher Hersteller mit einer Produktpalette, die in keiner gut sortierten Tacklebox fehlen sollte.