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Ratgeber: Forge of Lures

<h2>Die Gründungsgeschichte von Forge of Lures</h2>
<p>Im <strong>Oktober 2016</strong> taten sich André Rogge und Riccardo Holz in Deutschland zusammen und gründeten <em>Forge of Lures</em>. André Rogge brachte dabei bereits eine <strong>mehrjährige Praxis im Kunstköderbau</strong> mit, während Riccardo Holz sein Know-how aus dem Vertrieb einbrachte. Gemeinsam verfolgen sie eine klare Vision: den größten und kreativsten Kunstköder-Hersteller Deutschlands aufzubauen.</p>

<h2>Produktionsumstellung für mehr Qualität und Kapazität</h2>
<p>Nachhaltigkeit ist für <em>Forge of Lures</em> kein Lippenbekenntnis - deshalb wird <strong>ausschließlich in Deutschland und Europa entwickelt und produziert</strong>. Eine Verlagerung der Fertigung nach China? Kommt für das Team nicht in Frage. Nachdem die ursprüngliche, reine Handarbeit die steigende Nachfrage irgendwann nicht mehr bedienen konnte, war in den Jahren <strong>2021/2022</strong> ein Umdenken gefragt. Die Wahl fiel auf die im Kunstköderbau bewährten <strong>Halbschalen aus Kunststoff</strong>, die ein deutsches Unternehmen im Spritzgussverfahren in der geforderten Qualität fertigt.</p>

<h2>Was die neue Produktion möglich macht</h2>
<p>Mit dem Schritt zur neuen Fertigungsmethode öffneten sich für <em>Forge of Lures</em> völlig neue Möglichkeiten. Die <strong>Produktionskapazität stieg deutlich</strong> - aber nicht nur das: Auch auf der gestalterischen Seite hat sich einiges getan:</p>
<ul>
<li>Waren die Hardbaits früher ausschließlich als <strong>Silent-Variante (lautlos)</strong> erhältlich, lassen sich heute <strong>Rasseln integrieren</strong>, die im Wasser für zusätzlichen Reiz sorgen.</li>
<li>Durch gezielten Einsatz unterschiedlicher Balancegewichte können nun Köder mit <strong>verschiedenen Sinkverhalten</strong> gebaut werden - <em>Floating</em>, <em>Suspending</em> und <em>Sinking</em> stehen als Optionen zur Verfügung.</li>
<li>Dank der von Haus aus transparenten Halbschalen sind jetzt <strong>halbtransparente Dekore</strong> realisierbar, die vorher schlicht nicht umsetzbar waren.</li>
</ul>
<p>Das Ergebnis: <em>Forge of Lures</em> kann heute <strong>mehr Köder in größerer Variantenvielfalt</strong> produzieren. Besonders bei den Farben und Dekoren sind durch die neue Fertigung zahlreiche frische Optionen hinzugekommen - von originellen Eigenkreationen bis hin zu neu interpretierten Klassikern.</p>

<h2>Der ROLF - Jerkbait zum Twitchen und Einkurbeln</h2>
<p>Mit dem <em>Forge of Lures ROLF</em> steht dir ein <strong>Jerkbait in drei Längen</strong> zur Verfügung, der vor allem für zwei Führungsstile gebaut ist: <strong>Twitchen und Einkurbeln</strong>. Dabei sprengt der ROLF ein bisschen den Rahmen der üblichen Sortierungen: Neben der klassischen Hechtgröße mit <strong>12,5 cm</strong> gibt es ihn auch in <strong>6 cm und 8 cm</strong>. Diese kleineren Varianten erschließen dir ganz neue Zielfische - darunter <em>Rapfen</em>, <em>Barsch</em>, <em>Döbel</em>, <em>Aland</em> und sogar <em>Forellen</em>. Alle drei Größen sind in einer breiten Farbauswahl verfügbar.</p>

<h2>Anwendungshinweis</h2>
<p>Beim Einsatz der <em>Forge of Lures</em> Hardbaits lohnt es sich, die Führungstechnik auf das Sinkverhalten des jeweiligen Köders abzustimmen. <strong>Suspending-Varianten</strong> entfalten ihr volles Potenzial oft in Kombination mit kurzen Stopps beim Twitchen - der Köder bleibt dann in der Beißzone stehen und provoziert den Biss. <strong>Sinking-Modelle</strong> eignen sich ideal, um gezielt Tiefen abzufischen oder schnell in den Strike-Bereich absinken zu lassen. Experimentiere mit Drall-Längen und Pausendauer, um herauszufinden, was die Fische am jeweiligen Tag wirklich triggert.</p>