Jig Spinner in Österreich bei HechtundBarsch.at

Jig Spinner

Kaum ein Blechköder hat die Angelszene der letzten Jahre so aufgemischt wie der Jig-Spinner. Unkompliziert im Einsatz, flexibel in der Führung - und immer wieder gut für die ganz dicken Überraschungen am Haken.

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<h2>Kaufberatung: Jig-Spinner</h2><p>Der Jig-Spinner hat sich längst als fester Bestandteil im Sortiment der <strong>Blechköder</strong> etabliert. Dennoch greifen viele Angler - gerade Einsteiger - noch zu selten zu ihm. Möglicherweise liegt das an seiner kompakten Größe oder daran, dass der Unterschied zum klassischen Spinner auf den ersten Blick nicht sofort ins Auge springt. Wer sich aber einmal genauer damit beschäftigt, merkt schnell: An bestimmten Tagen läuft der Jig-Spinner anderen Köderformen schlicht den Rang ab.</p><h3>Aufbau</h3><p><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/SpinMad-WIR-10g-0807.jpg" alt="SpinMad" width="220" height="220">Der Aufbau eines Jig-Spinners ist bewusst schlicht gehalten, was ihn besonders langlebig macht. Das Wurfgewicht liefert ein <strong>Bleikörper</strong>, der gleichzeitig als optischer Reiz dient: Die Formen imitieren echte Kleinfische, und dank der vielen verfügbaren Dekore kannst du dich flexibel an die jeweiligen Bedingungen am Spot anpassen.</p><p>Am unteren Ende des Bleikörpers sitzt ein <strong>Zwillings- oder Drillingshaken</strong> mit stabilem Sprengring. Am hinteren Ende befindet sich ein Wirbel mit dem charakteristischen Spinnerblatt. Dieses sorgt - kombiniert mit dem Fischkörper - für hochfrequente, gleichmäßige Druckwellen und spricht so gezielt das Seitenlinienorgan der Räuber an.</p><h3>Köderführung und Einsatzgebiet</h3><p>Der Jig-Spinner ist ein echter Allrounder - du kannst ihn in fast jedem Gewässertyp gewinnbringend einsetzen. Schwere Modelle erreichst du durch das hohe Eigengewicht weit und kannst sie problemlos in der <strong>Tiefe führen</strong>. Leichtere Versionen hingegen sind im Frühjahr im Flachwasser kaum zu schlagen, während schwerere Ausführungen beim Kantenangeln im Sommer und Herbst ihre Stärken ausspielen. Selbst im Winter macht der Jig-Spinner eine gute Figur: Als <strong>Vertikalköder</strong> lässt er sich in tiefen Bereichen einsetzen und ist sogar beim Eisangeln eine ernsthafte Option.</p><p>Neben dem gleichmäßigen Einkurbeln - wie beim klassischen Spinner - kannst du den Jig-Spinner auch am Grund oder im Mittelwasser <strong>jiggen</strong>. Lass ihn nach dem Auswurf einfach absinken, lupfe ihn dann mit der Rutenspitze an und kurbel ein, während die Rute zurückgeführt wird und der Köder wieder gen Grund sinkt. Durch die Bauweise fällt er dabei mit dem Bleikörper voran, während das Spinnerblatt den Sinkvorgang bremst - und selbst dabei noch rotiert und Druckwellen aussendet.</p><h3>Anwendungshinweis</h3><p>Beim Einstieg mit dem Jig-Spinner lohnt es sich, <strong>unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten</strong> auszuprobieren. Zähle nach dem Einwurf die Sekunden, bis du die erste Jigging-Bewegung setzt - so lernst du schnell, in welcher Tiefe der Köder gerade arbeitet und kannst gezielt bestimmte Wasserschichten ansprechen. Gerade bei Barsch und Zander macht dieser Trick oft den entscheidenden Unterschied zwischen einem langen Tag ohne Biss und einem vollen Setzkescher.</p>

Häufige Fragen

Jig-Spinner sind kompakte Köder mit einem Körper aus Blei oder Tungsten, an dessen hinteren Ende ein Spinnerblatt mit Wirbel sitzt. Unter Wasser erzeugen diese Köder starke Vibrationen, die Raubfische aus der Reserve locken.
Durch ihren schweren, kompakten Körper erreichst du mit Jig-Spinnern deutlich größere Wurfweiten. Das hohe Eigengewicht erlaubt dir außerdem, auch tiefe Gewässerzonen effektiv zu befischen. Ein weiterer Pluspunkt: Jig-Spinner verdrallen deine Schnur nicht.
Nach dem Auswerfen lässt du den Jig-Spinner auf die gewünschte Tiefe absinken. Dann kurbelst du ihn entweder gleichmäßig ein oder arbeitest ihn mit Jigging-Bewegungen durchs Freiwasser bzw. über den Gewässergrund.
Ein guter Jig-Spinner überzeugt durch einen Kugellagerwirbel zwischen Spinnerblatt und Körper, scharfe Qualitäts-Haken, einen robusten Lack und vor allem durch ein Spinnerblatt, das schon beim kleinsten Zug sofort zu rotieren beginnt.
Als echter Allround-Köder macht der Jig-Spinner kaum einen Unterschied: Rapfen, Zander, Döbel, Barsch, Hecht und Forelle stehen allesamt auf dem Speiseplan. Wer den Jig-Spinner noch nicht an der Küste auf Makrele oder Pollack ausprobiert hat, sollte das unbedingt nachholen.