Kescher in Österreich bei HechtundBarsch.at

Kescher

Hier findest Du Kescher, denen wir wirklich vertrauen - weil wir sie selbst am Wasser einsetzen. Keine Kompromisse beim Landen des Fisches deines Lebens.

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<h2>Kaufberatung: Den richtigen Kescher finden</h2><p>Ohne Kescher geht am Wasser wenig. Zwar gibt es Momente, in denen die Handlandung die bessere Wahl ist - in den meisten Situationen ist ein passender Kescher aber das sicherste Mittel, den Fisch tatsächlich zu landen. Die Auswahl ist dabei riesig: kurz oder lang, kleines oder großes Netz, Nylon oder Gummi. Welches Modell zu Dir passt, hängt komplett von Deiner Angelmethode und dem Gewässer ab, an dem Du fischt.</p><h3>Die richtige Stiellänge</h3><p>Die Länge des Kescherstiels richtet sich nach den Gegebenheiten vor Ort. Angelt Du von einem erhöhten Standpunkt, einer Sitzkiepe oder einer steilen Uferböschung, brauchst Du <strong>Kescher mit langen Stielen</strong> - gerne um die drei Meter, möglichst teleskopierbar. Das gibt Dir die nötige Reichweite, um den Fisch sicher zu erreichen.</p><p>Komplett anders sieht es am Bellyboot oder beim Watfischen aus. Dort sitzt oder stehst Du nah am Wasser, und ein langer Stiel wird schnell zum Hindernis. Kurze, handliche Modelle sind hier eindeutig die bessere Wahl. Auch vom Boot gilt: Lange Stäbe stören mehr als sie nützen. In den meisten anderen Situationen bist Du mit einem Stiel zwischen 120 und 250 Zentimetern bestens bedient.</p><h3>Klappbarer oder fester Kescherkopf?</h3><p>Wer viel Strecke am Wasser zurücklegt, wird einen starren Kescherkopf schnell als lästig empfinden - er lässt sich schlecht befestigen und beim Tragen ist er im Weg. Ein faltbarer Kopf ist da deutlich praktischer. Allerdings kommt er in Sachen Stabilität nicht ganz an einen robusten, scharnierfreien Kescherkopf heran. Wer gezielt auf richtig große Hechte im Freiwasser geht, sollte deshalb auf einen festen, stabilen Kescherkopf setzen.</p><h3>Kescherkopf-Größe: Lieber zu groß als zu klein</h3><p>Hast Du schon einmal erlebt, dass ein kapitaler Hecht nach langem Drill einfach nicht in den Kescher gepasst hat - mit Drillingen, die eine Handlandung quasi unmöglich machten? Wer einmal in dieser Lage war, denkt beim nächsten Kauf gründlicher über die Maße seines Keschers nach. <strong>Der Kescherkopf muss den angestrebten Zielfisch aufnehmen können</strong> - das ist keine Empfehlung, das ist eine Grundvoraussetzung.</p><p>Hechte, Zander, Barsche und Welse lassen sich im Notfall oft noch per Hand landen. Bei Karpfen, Rapfen oder Stören sieht das ganz anders aus. Zu klein ist hier keine Option. Außerdem spielt die Netztiefe eine Rolle: Schlägt ein Fisch heftig um sich, kann er sich aus einem flachen Netz befreien, bevor Du reagieren kannst. Zu tiefe Netze wiederum verwickeln sich mit mehreren Drillingen schnell hoffnungslos. Das richtige Mittelmaß ist der Schlüssel.</p><h3>Das Netzmaterial im Überblick</h3><p>Die meisten Keschernetze bestehen aus Nylon - entweder verwoben oder als verknoteter Monodraht. Monodraht-Netze haben den Vorteil, dass sich Haken leichter lösen lassen. Allerdings sind sie nicht besonders fischschonend und eignen sich für Catch-and-Release nur bedingt. Verwobenes, unbeschichtetes Material schont den Fisch besser, nimmt aber schnell Geruch an und fängt Haken.</p><p>Die beste Lösung für die meisten Raubfisch-Angler sind <strong>gummierte Keschernetze</strong>. Sie schonen die Schleimhaut, nehmen kaum Geruch an und lassen sich leicht reinigen - du kannst den Kescher problemlos im Auto oder zu Hause aufbewahren. Vollständig aus Gummimischungen gefertigte Netze sind zusätzlich dehnbar und damit besonders fischschonend. Transparente Varianten reduzieren außerdem die Scheuchwirkung auf den Fisch, was die letzte Fluchtreaktion kurz vor dem Kescher deutlich abschwächt.</p><h3>Besondere Keschertypen</h3><h4>Spundwandkescher</h4><p>Wer regelmäßig an Spundwänden fischt, wo mehrere Meter zwischen Dir und der Wasseroberfläche liegen, kommt am Spundwandkescher nicht vorbei. Er besteht aus einem Ring, der an mehreren Punkten an einem Seil hängt und so zum Fisch hinabgelassen werden kann. Nachdem der Fisch im Ring liegt, wird er am Seil nach oben gezogen. Auch hier gilt: Gummierte Netze sind die bessere Wahl, weil sie nicht aufschwimmen und das Keschern so erleichtern.</p><h4>Karpfenkescher</h4><p>Karpfenkescher sind groß, stabil, fischschonend und verfügen über ausklinkbare Bügelarme am Kescherkopf, damit Du den Fisch auch nach der Landung sicher tragen kannst. Beim Kauf solltest Du auf einen ausreichend langen Stiel achten - dickbäuchige Karpfen in schwierigen Situationen sicher zu keschern, verlangt nach Reichweite.</p><h3>Anwendungshinweis</h3><p>Halte den Kescher beim Landen eines Fisches möglichst mit dem Stab senkrecht nach unten, bevor Du ihn anhebst. So verteilt sich das Gewicht gleichmäßig und Du vermeidest unnötigen Zug auf die Verbindung zwischen Stab und Netzrahmen. Besonders bei schweren Fischen macht diese Technik den Unterschied zwischen einem sicheren Drill-Ende und einem gebrochenen Kescher.</p>

Häufige Fragen

Absolut! An den meisten Gewässern ist das Mitführen eines Keschers ohnehin Pflicht. Dazu kommt: Es gibt Situationen, in denen du ohne Kescher schlicht keine Chance hast, den Fisch sicher zu landen. Einen großen Hecht kannst du zwar grundsätzlich per Hand landen - aber nicht, wenn das Ufer steil abfällt.
Gleich mehrere. Gummierte Netze nehmen keinen Fischgeruch an und lassen sich problemlos reinigen. Sie schonen die Schleimhaut des Fisches und Haken verfangen sich kaum darin. Obendrein trocknen gummierte Kescher deutlich schneller als Netze aus herkömmlichem Material.
Nein. Der Kescher muss immer zur Fischerei und zur Situation am Wasser passen. Vom Boot aus genügt ein kurzer, aber großflächiger Kescher. Vom Ufer ist ein langer, idealerweise teleskopierbarer Stab sinnvoller. Beim Watfischen hilft ein leichter, schwimmender Watkescher. An einer Spundwand führt kein Weg am Spundwandkescher oder einem extrem langen Teleskopkescher vorbei.
Nicht zwingend. Wo es ohne Weiteres möglich ist, kann die Handlandung die schonendere Variante sein, da sie die Schleimhaut des Fisches weniger beansprucht.
Das hängt von Fischart und Technik ab. Halte den Kescher möglichst mit dem Stab vertikal, um die Verbindung zwischen Stab und Netz nicht zu überlasten. Bei schweren Fischen kann es sonst tatsächlich Bruch geben.