Krebse in Österreich bei HechtundBarsch.at

Krebse

Krebse, Craws oder Crays - kaum ein Gummiköder löst bei Raubfischen wie Zander, Barsch oder Bass einen solchen Beutereiz aus. Das faszinierende Spiel der Scheren und Arme macht den Unterschied. Größere Modelle funktionieren außerdem hervorragend als Trailer an Blechködern.

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<h2>Kaufberatung: Gummikrebse</h2><p>Naturnahe Gewässer mit guter ökologischer Qualität sind die Heimat unserer heimischen Edelkrebse - doch auch in den meisten anderen Süßwasserkörpern trifft man auf Krustentiere verschiedenster Art. Die Gewässerbelastung hat unter anderem dazu geführt, dass sich der Amerikanische Kamberkrebs in vielen Revieren stark ausgebreitet hat. Die Binnenschifffahrt wiederum brachte die Wollhandkrabbe, die sich seit über 100 Jahren in unseren Gewässern festgesetzt hat und sogar angeschlossene Stillgewässer besiedelt.</p><p>Diese Entwicklungen hinterlassen natürlich Spuren auf dem Speiseplan der Raubfische. <strong>Hechte</strong>, <strong>Zander</strong> und <strong>Barsche</strong> haben Krebse als proteinreiche Beute fest in ihren Alltag integriert. Es gibt Phasen, in denen diese Räuber scheinbar ausschließlich auf Krebsimitate reagieren. Auch die meisten Salmoniden und natürlich <strong>Schwarzbarsche</strong> lassen sich mit einem gut geführten Gummikrebs hervorragend aus der Reserve locken.</p><h2>Grundlagen</h2><p>Gummikrebse sind Kunstköder, die ihren natürlichen Vorbildern mehr oder weniger eng nachempfunden sind. Ihr Grundkörper ist länglich gehalten und trägt unterschiedlich gestaltete Bein- und Scherenanhänge. Gerade die Scheren prägen die Aktion des Köders unter Wasser entscheidend und sind der Schlüssel zur Täuschung der Räuber. Grundsätzlich gilt: Natürliche Dekore sind im Alltag oft besonders effektiv, weil Craws langsam geführt werden und die Imitation so aus der Nähe überzeugen muss. Trotzdem gibt es Situationen - Dämmerung, Trübwasser, aufgewühlte Gewässer - in denen auffällige Fluofarben klar die Nase vorn haben.</p><p><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/finesse-filet-craw-red-craw.jpg" alt="Roter Gummikrebs" width="278" height="278"><img src="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0548/9197/0669/files/finesse-filet-craw-real-craw.jpg" alt="Krebs Köder" width="261" height="261"></p><p><em>Von abgefahren bis naturgetreu: Krebse sind wahre Räubermagneten!</em></p><p>Krebse werden in den Abendstunden am aktivsten und wandern dann in die flacheren Uferzonen. Genau zu diesen Zeiten liegst du mit einem <strong>Gummikrebs</strong> goldrichtig. Besonders interessant sind außerdem die gewässerabhängigen Phasen im Sommer, in denen Krebse ihre alte Schale abwerfen, um zu wachsen. In dieser Phase sind sie weich und werden als Butterkrebse bezeichnet - ein leichtes Ziel für jeden Räuber. Wer diesen Zeitraum an seinem Hausgewässer einmal erwischt hat, erlebt wahre Sternstunden. Tipp: Notier dir den ungefähren Zeitpunkt, damit du ihn im nächsten Jahr gezielt wieder nutzen kannst.</p><h2>Anwendungshinweis</h2><p>Beim Einsatz von Gummikrebsen in österreichischen Gewässern lohnt es sich, die lokale Krebspopulation im Blick zu behalten. In Revieren, in denen Krebse natürlich vorkommen - sei es der heimische Edelkrebs oder eingewanderte Arten - reagieren Räuber auf Krebsimitate besonders zuverlässig. Beobachte flache Uferzonen und steinige Abschnitte genau: Dort sind Krebse am häufigsten anzutreffen, und dort positionieren sich auch die Räuber. Ein langsamer, am Boden geschliffener Köder mit kurzen Stopps ahmt das natürliche Verhalten ideal nach.</p><h2>Köderführung und Rigs</h2><p>Beim Führungsstil stehen dir im Wesentlichen zwei Ansätze zur Verfügung. Entweder du imitierst die hektische Fluchtbewegung des Krebses mit kurzen, schnellen Impulsen in Grundnähe, die du über die <strong>Rute</strong> oder die <strong>Rolle</strong> einleitest, gefolgt von kurzen Pausen. Oder du spielst den unbedarften Krebs, der gemächlich über den Gewässerboden krabbelt - langsam animiert, Stück für Stück herangezupft und geschliffen. Für beide Stile eignen sich verschiedene Rigs und Montagen. Hier eine Auswahl der wichtigsten Anwendungsbereiche:</p><ul><li><strong>Jigkopf</strong>: Der Klassiker für hängerfreie Strecken am Grund. Für das Fischen im Cover oder für zusätzlichen Reiz sind Skirted-Jigs die erste Wahl.</li><li><strong>Texas-Rig</strong>: Ideal für hängerträchtige Bereiche - das Rig schützt den Haken und erzeugt durch Klickgeräusche eine zusätzliche Krebsimitation.</li><li><strong>Carolina-Rig</strong>: Die beste Wahl, wenn du trotz schwerem Blei eine langsame, verführerische Absinkphase erzeugen willst.</li><li><strong>Dropshot-Rig</strong>: Wenn du einen vielversprechenden Spot intensiv und in aller Ruhe ausreizen möchtest, ist das Dropshot die richtige Wahl.</li></ul>

Häufige Fragen

Am besten bietest du Krebsimitate am Grund oder in Bodennähe an - das funktioniert in nahezu jedem Gewässer. Besonders erfolgreich ist der Einsatz dort, wo tatsächlich Krebse heimisch sind, denn in diesen Revieren stehen Räuber regelmäßig auf der Jagd nach Schalentieren.
Ganzjährig, grundsätzlich das ganze Jahr über. Den stärksten Biss erlebst du aber im Sommer und Herbst, wenn auch die echten Krebse im Gewässer auf Hochtouren aktiv sind.
Da Krebse ihr Leben am Boden verbringen, bietest du sie am Jig, Rubberjig, Cheburashka, C-Rig oder Texas-Rig an - so imitierst du ihr natürliches Verhalten am glaubwürdigsten. Als Trailer am Chatterbait oder an Spinnerbaits machen sie ebenfalls eine ausgezeichnete Figur. Entscheidend: Achte beim Aufködern immer darauf, dass das charakteristische Rückwärtsschwimmen des Krebses täuschend echt nachgeahmt wird.
An Stand-Up Jigs nimmt der Krebs exakt die Haltung ein, die ein echter Krebs in Abwehrstellung zeigt - die Täuschung ist perfekt. Auch an anderen Bodenrigs sorgen auftreibende Scheren für zusätzliche Reize, die zögerliche Bisse auslösen können.
Nahezu alle Fisch- und Raubfischarten aus Süß- und Salzwasser, die eine ausreichende Körpergröße erreicht haben, nehmen Krebse als Beute an. Das Spektrum ist riesig.
Stachelritter - also Barsche - stehen ganz oben auf der Liste der überzeugten Krebs-Fresser. Aber auch Hechte und Dorsche kannst du sehr gezielt mit großen Krebsimitaten zum Biss bewegen.