Megabass
Megabass - ein Name, der in der Angelszene weltweit für sich spricht. Seit der Gründung 1986 durch Yuki Ito in einer japanischen Garage hat sich die Marke zur absoluten Referenz entwickelt, wenn es um hochwertige Hardbaits und Kunstköder geht. Ob Hobbyangler oder Turnierprofi - wer einmal einen Megabass-Köder am Haken hatte, weiß, warum diese Köder weltweit für persönliche Rekorde und unvergessliche Angeltage sorgen.
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Ratgeber: Megabass
<h2>Der Anfang einer Legende: Megabass in der Garage</h2>
<p>Die Geschichte von <em>Megabass</em> beginnt 1986 - nicht in einer großen Fabrik, sondern in einer schlichten Garage irgendwo in Japan. <strong>Yuki Ito</strong>, der Kopf hinter der Marke, kam ursprünglich aus einem völlig anderen Bereich: Als Mitarbeiter von Nikon war er im "Optical Engineering und System Design" tätig und brachte damit keinerlei klassische Angelgerät-Erfahrung mit. Genau das wurde zu seiner Stärke. Statt auf altbekannte Entwicklungspfade zu setzen, näherte er sich dem Thema Kunstköder mit einem frischen Blick - geprägt von der japanischen Tradition der funktionellen Eleganz und dem Prinzip der Einfachheit. Was dabei entstand, waren Köder und Ruten, die <strong>außergewöhnlich performen</strong>. Seine ursprüngliche Designphilosophie "Form follows Function" verfeinerte Yuki Ito mit der Zeit zu dem, was <em>Megabass</em> heute ausmacht: <strong>"Form follows Emotion"</strong>.</p>
<h2>Der Durchbruch auf dem amerikanischen Markt</h2>
<p>Zu Beginn der 90er-Jahre wagte Yuki Ito den Schritt in die USA - mit dem Ziel, seine Marke auch dort bekannt zu machen. Seine Strategie war so ungewöhnlich wie effektiv: Er trat direkt gegen die Pro Staffs lokaler Händler an. Die Spielregel war simpel - gewann er den Wettbewerb, musste der Händler <em>Megabass</em>-Köder ins Sortiment nehmen. Verlor er, kaufte er selbst Tackle beim Händler. Dank der <strong>hohen Fängigkeit</strong> und <strong>konsequenten Qualität</strong> seiner Produkte endeten diese Duelle häufig zu seinen Gunsten. Eine direkte Art, Vertrauen aufzubauen - und sie funktionierte.</p>
<h2>Der Megabass Oneten - Geburt eines Klassikers</h2>
<p>Während in Japan Ende der 90er vor allem mit Softbaits und im Finesse-Stil auf Bass gefischt wurde, galten in den USA Jerkbaits als feste Größe in jeder Tacklekiste. Yuki Ito brachte seinen Great Hunting 95 mit auf die amerikanischen Gewässer und sammelte dort neue Eindrücke und Inspirationen. Das Ergebnis dieser Reise war ein Hardbait, der gezielt auf die Bedürfnisse amerikanischer Angler zugeschnitten wurde - und der heute zu den bekanntesten Kunstködern der Welt zählt: der <strong>Megabass Oneten</strong>. Im September 2000 erschien die erste Version dieses Jerkbaits. Der Name ist dabei kein Zufall: "I" lässt sich als 1 lesen, "to" als 10 - also 110, gleichzeitig Name und Länge des Köders in Millimetern. Heute gibt es den Oneten in <strong>diversen Varianten</strong>, und er ist weltweit verantwortlich für <strong>unzählige Fischrekorde, gewonnene Turniere und außergewöhnliche Angeltage</strong>.</p>
<h2>Hardbaits, Softbaits und Ruten - das komplette Megabass-Sortiment</h2>
<p>Der Oneten war nur der Anfang. Im Laufe der Jahrzehnte hat <em>Megabass</em> eine breite Palette an <strong>Hardbaits</strong> entwickelt, die sich auf Turnieren bewährt haben und zum Teil seit vielen Jahren am Markt sind - nicht weil sie irgendjemand nicht aussortiert hat, sondern schlicht, weil sie <strong>nach wie vor zuverlässig fangen</strong>. Dazu kommen <strong>Softbaits</strong>, die nicht nur auf Bass funktionieren, sondern auch auf heimische Raubfische wie Hecht, Barsch und Zander hervorragende Ergebnisse liefern. Und wer auf der Suche nach einer Rute der Extraklasse ist, findet bei <em>Megabass</em> ebenfalls, was er sucht: Die Ruten der Marke stehen für <strong>außergewöhnliche Verarbeitung, präzise Aktion und ein Gefühl beim Angeln</strong>, das man so schnell nicht vergisst.</p>
<h2>Anwendungshinweis</h2>
<p>Die Köder von <em>Megabass</em> sind für den Einsatz auf eine Vielzahl von Raubfischen konzipiert. Jerkbaits wie der <strong>Oneten</strong> entfalten ihre volle Wirkung mit einer <strong>Jerking-Technik</strong> - also kurzen, ruckartigen Rutenspitzenbewegungen kombiniert mit gezielten Pausen, in denen die meisten Bisse erfolgen. Für einen optimalen Einsatz empfiehlt sich eine Rute mit mittlerer bis schneller Aktion sowie eine gute Schnur mit wenig Dehnung, damit der Köder die charakteristischen, unregelmäßigen Bewegungen sauber überträgt. Auf österreichischen Gewässern hat sich diese Technik besonders auf <strong>Hecht und Barsch</strong> bewährt - besonders in klaren Gewässern oder während kälterer Jahreszeiten, wenn Raubfische träger reagieren und der langsame, gleitende Wobbler genau den richtigen Reiz setzt.</p>
















































