Wer auf der Suche nach einem alpinen Angelrevier ist, das wirklich alles hat – atemberaubende Bergkulisse, kristallklares Wasser und starke Salmoniden – der sollte das Brandnertal auf seinem Zettel haben. Ob Du mit der Fliegenrute unterwegs bist oder lieber spinnst: Hier wirst Du fündig. Wir haben uns das Tal genauer angeschaut und alles Wichtige für Dich zusammengetragen.
Lage und Anreise
Das Brandnertal befindet sich im Bundesland Vorarlberg, also ganz im Westen Österreichs, dort wo die Grenzen zur Schweiz und zu Liechtenstein verlaufen – südlich des Bodensees. Der kleine Ort Brand ist dabei der perfekte Stützpunkt, von dem aus Du die Gewässer der Region bequem erkundest. Die Anfahrt mit dem Auto ist aus den meisten Teilen Deutschlands gut zu bewältigen und dauert keine Ewigkeit.
Wer lieber fliegt: Die nächstgelegenen Airports sind Friedrichshafen, Memmingen und Zürich. Weil Du von dort aber ohnehin einen Mietwagen brauchst, lohnt sich ein Blick auf die deutschen Flughäfen – die Mietwagenpreise in der Schweiz können den Geldbeutel schon ordentlich belasten.

Der beschauliche Ort Brand ist ein toller Ausgangspunkt für alpine Angeltouren
Unterkunft und Verpflegung
Brand bietet eine breite Palette an Unterkünften – vom komfortablen 4-Sterne-Hotel bis zum Campingplatz ist für jeden etwas dabei. Besonders ans Herz legen möchten wir Dir die Pension Bergkristall: faire Konditionen, herzliche Gastgeber und ein kleiner FlyFishing-Shop direkt vor Ort. Wirt und Guide Ewald ist dabei ein echtes Original, das man so schnell nicht vergisst. Die Apartments sind gemütlich eingerichtet, und weil es im Ort auch einen Supermarkt gibt, lässt sich die Selbstverpflegung unkompliziert organisieren.
Wer nach einem langen Tag am Wasser etwas Ordentliches essen möchte, sollte unbedingt einen Tisch im Restaurant Brandner Hof reservieren. Die Karte reicht vom Bergbauernsalat über Rumpsteak mit Rösti bis hin zu rosa Hirschfilet und saisonalem Strudel – echte Alpenküche, die man so schnell nicht vergisst.
Fischen im Brandnertal
Die Gewässervielfalt im Brandnertal ist beeindruckend. Das absolute Highlight ist der Lünersee, ein bildschöner Stausee auf 2000 m Höhe. Hinauf geht es entweder über einen Wanderweg – etwa 45 Minuten zu Fuß – oder entspannt mit der Seilbahn. Oben angekommen erwartet Dich ein Fischereirevier, das seinesgleichen sucht.
Am Lünersee darfst Du mit der Fliege, mit Spinnködern oder mit der Pose fischen. Bachforellen, Bachsaiblinge und Regenbogenforellen in starken Durchschnittsgrößen stehen auf dem Programm. Durch eine Fangbegrenzung von 6 Fischen pro Tag und regelmäßigen Besatz sind die Chancen im glasklaren Bergwasser ausgesprochen gut. Die Tageskarte ist direkt an der Bergstation der Seilbahn erhältlich.
Aber das Brandnertal hat mehr zu bieten als nur den Lünersee. Die Alvier hält tolle Flussabschnitte für Dich bereit, und im nahen Beschlingen wartet sogar die Möglichkeit, Tigerforellen zu fangen – ein echtes Highlight für Salmonidenfans.

Der Lünersee ist ein wahres Schmuckstück für Angler - Fischen vor einer traumhaften Kulisse
Zusammenfassung
Das Brandnertal ist ein Angelziel, das wirklich überzeugt. Am besten planst Du Deinen Trip zwischen Mitte Juni und Mitte September – dann sind alle Gewässer offen, die Schonzeit ist vorbei, und die sommerlichen Preise halten sich in einem angenehmen Rahmen. Wir sind von dieser Ecke Vorarlbergs so angetan, dass wir im Jahr 2017 eine LMAB-Tour ins Brandnertal auf die Beine stellen wollten.
Hier noch ein Video:
Petri Heil! Euer Team von hechtundbarsch.at































