Ein Tag auf dem Wasser mit Victor von "Ich geh' angeln" - HechtundBarsch.de

Ein Tag auf dem Wasser mit Victor von 'Ich geh' angeln'

Den YouTube-Channel "Ich geh' angeln" verfolge ich schon eine ganze Weile mit echtem Enthusiasmus. Victor hat vor der Kamera eine Ausstrahlung, die einfach zieht - locker, authentisch, kurzweilig. Als das erste gemeinsame Treffen am 28.10.2014 dann endlich feststand, war die Vorfreude riesig. Praktisch dazu: Victor kommt aus Berlin, mein Hausgewässer liegt quasi um die Ecke - die Anreise war also kein Thema.

Angeln und filmen

Kaum hatten wir uns begrüßt, war klar: Mit Victor und seinem Kameramann Konrad standen zwei ausgesprochen gute Laune verbreitende Typen vor mir. Dann hieß es: Raus aufs Wasser. Die Tage davor waren eher zäh gewesen, große Erwartungen hatte ich also bewusst nicht geschürt - aber einen kompletten Blanktag wollte natürlich niemand produzieren. Also haben wir alles gegeben. Während die Ruten draußen lagen, nahm Victor das Interview-Mikro in die Hand und befragte mich zum Angeln - und ich kann Dir sagen, wir haben uns vor lauter Lachen kaum eingekriegt. Die beiden arbeiten zwar ausgesprochen professionell, aber von Stress oder steifer Atmosphäre war null zu spüren. Dass die Ruten lange Zeit still blieben, fiel dabei ehrlich gesagt kaum ins Gewicht.

Der Tag selbst war ein Geschenk: strahlender Herbstsonnenschein, sattes goldenes Licht am Ufer. Leben war genug da - überall schnellten kleine Weißfische aus dem Wasser, hier und da klatschte ein Räuber an die Oberfläche. Nur unsere Köder schienen unsichtbar zu sein. Wir blieben dran, angelten geduldig weiter und amüsierten uns prächtig. Victor ließ mich dabei tief in seine Welt als YouTuber blicken - jede Menge interessante Einblicke, die man so nicht alle Tage bekommt.

Flaute: Heute ohne Fische?

Vier Stunden, zwei scheue Bisse, kein Fisch im Netz. Langsam mussten wir realistisch werden und über einen zweiten Drehtag nachdenken. Denn bei aller Unterhaltung gilt: Eine Angelsendung ohne Fisch bleibt unvollständig. Doch dann, vielleicht eine halbe Stunde bevor die Dunkelheit einbrach, drehte sich das Blatt. Ich konnte einen kleinen Hecht überlisten - und damit schien das Startsignal gefallen zu sein. Direkt danach folgten weitere kleine Hechte und ein paar Barsche, die endlich Lust auf unsere Köder hatten. Ein perfekteres Timing hätte es kaum geben können. Zufrieden und mit einem breiten Grinsen haben wir uns schließlich im Dunklen vom Wasser verabschiedet.

Anwendungshinweis aus der H&B-Community

Kurz vor dem Eindunkeln kann sich die Beißphase oft noch einmal richtig entfalten - genau das haben wir an diesem Tag erlebt. Wenn Du in den Herbstmonaten auf Hecht und Barsch gehst, lohnt es sich, die letzte Stunde vor Sonnenuntergang konsequent zu nutzen. Wechsle ruhig den Köder, probiere langsamere Führungen und halte Dich geduldig an vielversprechenden Spots. Oft reicht genau dieser eine Moment, um den Tag noch zu retten - oder zu krönen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht unser letztes gemeinsames Projekt gewesen ist. Mit so entspannten und bodenständigen Typen zusammenzuarbeiten macht schlicht und einfach Spaß - da freue ich mich jetzt schon auf das Nächste.

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